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Bei Pfeilgeschwindigkeiten von über 300 km pro Stunde ist eine Analyse der Flugbahn des Pfeils mit dem bloßen Auge nicht mehr möglich. In einer Sekunde legt ein solcher Pfeil über 83 Meter zurück. Würde man diesen Vorgang mit einer normalen Videokamera (24 Bilder pro Sekunde) filmen, dann hätte man alle 3,5 Meter eine Aufnahme des Flugbahnverlaufes des Pfeils. Bei einem 20 Meter entfernten Ziel kommt man auf nur 6 Bilder, was eine Analyse der Flugbahn unmöglich macht.
Einsatz von HochgeschwindigkeitskamerasDurch den Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras ist es möglich Vorgänge, die in so kurzer Zeit ablaufen, aufzuzeichnen und später Details zu untersuchen, die dem Auge normalerweise verborgen bleiben. Das nachfolgende Video zeigt einen Schuß mit einem Compoundbogen auf ein etwa 20 Meter entferntes Ziel. Um das Video abspielen zu können muss der Flash-Player installiert sein. Du kannst ihn hier runterladen: Adobe Flash Player.
Betrachten wir nun einmal die Flugbahn des Pfeils genauer ...
Die perfekt geführte Flugbahn des Pfeils
Bei der im folgenden durchgeführten Analyse wird nur der letzte Teil der Flugbahn betrachtet. Das ist der Anflug auf das Ziel und der Einschlag des Pfeils in das Zielobjekt, in diesem Fall ein Würfel. In dem unteren Video ist eine perfekt verlaufende Flugbahn des Pfeils zu erkennen.
Bis kurz vor dem Zieleinschlag fliegt der Pfeil wie an einer Schnur gezogen mit einer leichten Rotation entlang seiner Längsachse. Nur mit einer solch geradlinig verlaufenden Flugbahn ist punktgenaues Treffen kontinuierlich möglich. Die nicht geführte Flugbahn des PfeilsBei fehlerhaften Pfeilen, verbogen oder falsch befiedert, kommt es zu mitunter abenteuerlichen Flugbahnen. Ein kontinuierliches Treffen auf einen Punkt ist in solchen Fällen unmöglich. Daher empfiehlt es sich eine Flugbahnstudie mit Hochgeschwindigkeitskameras durchzuführen, wie sie der Bogenguru selbst anbietet. Das letzte Video dieser Analyse zeigt eindrucksvoll wie eine nicht geführte Flugkurve verläuft. Man beachte besonders die weit nach oben zeigende Pfeilspitze und das sehr tief liegende gefiederte Ende des Pfeils kurz vor dem Zieleinschlag.
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